Nutzungsbedingungen

Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2025

1. Allgemeine Bestimmungen

Diese Nutzungsbedingungen (nachfolgend: "AGB") legen die Grundsätze für die Nutzung der von Rechtliche Hilfe Online mit Sitz in 102-104 Waterloo Rd, Cheetham Hill, Manchester M8 8AW, United Kingdom (nachfolgend: "Dienstleister") erbrachten Dienstleistungen fest.

Die Nutzung der Dienstleistungen des Dienstleisters bedeutet die vollständige Annahme dieser AGB.

2. Definitionen

In diesen AGB bedeuten die verwendeten Begriffe:

  • Dienstleister - Rechtliche Hilfe Online
  • Kunde - natürliche oder juristische Person, die die Dienstleistungen des Dienstleisters nutzt
  • Dienstleistungen - Rechtsdienstleistungen im Zusammenhang mit der Geldrückgewinnung nach Internetbetrug
  • Website - Website unter der Adresse adler-kanzlei.com
  • Vertrag - Vertrag über die Erbringung von Rechtsdienstleistungen zwischen dem Dienstleister und dem Kunden

3. Umfang der Dienstleistungen

Der Dienstleister erbringt folgende Dienstleistungen:

  • Rechtsberatung im Bereich der Geldrückgewinnung nach Internetbetrug
  • Fallanalyse und Bewertung der Erfolgsaussichten für die Geldrückgewinnung
  • Rechtsvertretung in Zivil- und Strafverfahren
  • Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden und Justizbehörden
  • Internationale Geltendmachung von Ansprüchen
  • Verhandlungen mit Brokern und Finanzinstituten

4. Bedingungen für die Erbringung von Dienstleistungen

4.1. Mindestbetrag des Falls

Der Dienstleister erbringt Dienstleistungen in Fällen, in denen der verlorene Betrag mindestens 3.000 Euro beträgt.

4.2. Territorialer Geltungsbereich

Die Dienstleistungen werden in ganz Europa erbracht, mit der Möglichkeit der Ausweitung auf andere Regionen in begründeten Fällen.

4.3. Service-Sprachen

Die Dienstleistungen werden auf Deutsch erbracht, mit der Möglichkeit der Betreuung in anderen Sprachen in begründeten Fällen.

5. Vertragsabschlussprozess

Der Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen wird wie folgt geschlossen:

  1. Der Kunde stellt einen Antrag über das Kontaktformular auf der Website
  2. Der Dienstleister analysiert den Fall und bewertet die Erfolgsaussichten für die Geldrückgewinnung
  3. Bei positiver Bewertung stellt der Dienstleister ein Dienstleistungsangebot vor
  4. Nach Annahme des Angebots durch den Kunden schließen die Parteien einen schriftlichen Vertrag

6. Gebühren und Zahlungsbedingungen

6.1. Vergütungsgrundsätze

Der Dienstleister erhebt eine Vergütung nur bei erfolgreicher Geldrückgewinnung. Die Höhe der Vergütung beträgt 25% des zurückgewonnenen Betrags.

6.2. Verfahrenskosten

Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühren, Sachverständigenkosten, Notarkosten) trägt der Kunde. Bei erfolgreichem Abschluss des Falls werden diese Kosten aus den zurückgewonnenen Mitteln erstattet.

6.3. Zahlungsfristen

Die Vergütung ist innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der zurückgewonnenen Mittel durch den Kunden fällig.

7. Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich:

  • Alle für die Fallbearbeitung notwendigen Dokumente und Informationen zu übermitteln
  • Die Umstände des Falls wahrheitsgemäß und vollständig darzustellen
  • Mit dem Dienstleister bei der Fallbearbeitung zusammenzuarbeiten
  • Die Verfahrenskosten fristgemäß zu zahlen
  • Über alle Änderungen der Kontaktdaten zu informieren
  • Keine Maßnahmen zu ergreifen, die dem Fall schaden könnten, ohne Rücksprache mit dem Dienstleister

8. Pflichten des Dienstleisters

Der Dienstleister verpflichtet sich:

  • Zur professionellen und zuverlässigen Erbringung der Dienstleistungen
  • Zur Vertraulichkeit der vom Kunden übermittelten Informationen
  • Zur regelmäßigen Information des Kunden über den Fortschritt des Falls
  • Zum Handeln im besten Interesse des Kunden
  • Zur Einhaltung der Berufsethik
  • Zur fristgemäßen Erfüllung der Verpflichtungen

9. Haftung

9.1. Haftungsbeschränkungen

Der Dienstleister haftet nicht für:

  • Ergebnisse von Gerichts- und Verwaltungsverfahren
  • Maßnahmen von Strafverfolgungsbehörden und Justizbehörden
  • Entscheidungen von Brokern und Finanzinstituten
  • Schäden aufgrund falscher Informationen des Kunden
  • Schäden aufgrund von Maßnahmen des Kunden ohne Rücksprache

9.2. Versicherung

Der Dienstleister verfügt über eine Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 500.000 Euro.

10. Vertraulichkeit

Der Dienstleister verpflichtet sich zur Vertraulichkeit aller vom Kunden im Zusammenhang mit dem geführten Fall übermittelten Informationen. Diese Informationen können nur offengelegt werden:

  • Bei gesetzlicher Verpflichtung
  • Zur Verteidigung der Rechte des Dienstleisters
  • Mit Zustimmung des Kunden

11. Vertragskündigung

11.1. Kündigung durch den Kunden

Der Kunde kann den Vertrag jederzeit mit einer Kündigungsfrist von 30 Tagen kündigen.

11.2. Kündigung durch den Dienstleister

Der Dienstleister kann den Vertrag kündigen bei:

  • Verletzung der Vertragsbestimmungen durch den Kunden
  • Übermittlung falscher Informationen
  • Mangelnder Zusammenarbeit seitens des Kunden
  • Unmöglichkeit der weiteren Fallbearbeitung

12. Streitbeilegung

Alle Streitigkeiten aus diesen AGB werden von den für den Sitz des Dienstleisters zuständigen Gerichten entschieden. Die Parteien streben eine einvernehmliche Lösung von Streitigkeiten an.

13. Anwendbares Recht

Diese AGB unterliegen deutschem Recht. Für nicht in den AGB geregelte Angelegenheiten gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

14. Änderungen der AGB

Der Dienstleister behält sich das Recht vor, Änderungen an den AGB vorzunehmen. Über Änderungen werden Kunden mit 30 Tagen Vorlauf informiert.

15. Schlussbestimmungen

Im Falle der Ungültigkeit einer Bestimmung der AGB bleiben die übrigen Bestimmungen gültig.

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